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Wellen

Il miracul blau – Grischun 2008

«Wenn ich etwas liebe und schön finde, dann schätze und wertschätze ich es auch. » Mit dieser Botschaft von den Quellen Europas wollte Bromeis die Menschen in Graubünden und in der Schweiz erreichen.

Im Sommer 2008 war Ernst Bromeis zum ersten Mal als Wasserbotschafter für „Das blaue Wunder“ unterwegs. In zwei Monaten durchschwamm er 200 teils eiskalte Seen in seinem Heimat-Kanton Graubünden. Bromeis wollte mit seiner ersten Expedition den Menschen die verborgenen Wasserschätze des Alpenkantons näherbringen und diese teilweise auch erstmals für eine breite Öffentlichkeit entdecken.

«Mit meiner Expedition in Graubünden versuchte ich für die Bedeutung des Wassers, seinen unschätzbaren Wert und seine Pracht sensibilisieren. Denn wenn ich etwas schön finde, dann schätze und wertschätze ich es auch. »

Die Expedition war ein Wechselbad der Gefühle. Emotional, weil sich pures Glück und unangenehme körperliche Beschwerden immer wieder abwechselten. Körperlich, weil Bromeis Tausende von Höhenmetern zu bewältigen hatte, um nur schon die Seen zu erreichen. Auf den Tagesetappen war er bis zu 14 Stunden unterwegs, teilweise völlig auf sich gestellt. Zwei Monate nach dem Start am Lägh da l’Albigna schloss er seine Expedition mit der letzten Etappe von Arosa übers Rothorn nach Lenzerheide und Chur ab. Er durchschwamm die letzten Seen: den Obersee, den Untersee, den Schwellisee, den Älplisee, das Totseeli und zum Schluss die letzten beiden Seen auf der Lenzerheide. Nach all den Strapazen füllte er bei der offiziellen Ankunft in Graubündens Hauptstadt Chur in Erinnerung an jeden See eine kleine Flasche mit dessen Wasser ab.

«Die Seen erzählen Geschichten und Sagen»

Da kaum Menschen dabei waren, wenn er durch all die Seen schwamm, initiierte er Wasserspiele in den Destinationen Scuol, St. Moritz, Savognin, Lenzerheide, Via Mala/Thusis und Chur.

«Ich wollte immer hier und vor Ort den Menschen zeigen, welches Glück und Privileg wir zusammen teilen können»

Die Schönheit und die Wertschätzung der Wasserlandschaften in einem Bergkanton und die Liebe zum „Blauen Wunder“ waren es, die Ernst Bromeis zu seinem ersten Projekt inspiriert und motiviert haben.

Expeditionspartner*innen:
ewz, Graubündner Kantonalbank, Kanton Graubünden, adidas, VW, coop Zeitung, Fif for Life, RhB, hotelleriesuisse graubünden, GIANT

Fotografie:
Andrea Badrutt